SelfCare Management - Seminar für Work-Life-Integration
SelfCare Management - Denn es kommt auf Sie an.

Work-Life-Balance macht Sie erfolglos.

Work-Life-Balance ist in aller Munde, ein Modewort, das einen Trugschluss suggeriert: Es will uns vermitteln, dass wir in der Mitte überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen und eine glückliches und zufriedenes Leben führen. Dass das nicht stimmt, welche Kosten das hat und wie Sie das ändern können, zeige ich in diesem Beitrag.

Work-Life-Balance ist keine Zustand, sondern ein energieverzehrender Prozess

Work-Life-Balance will uns in ein ausgewogenes Gleichgewicht bringen: Alle Dinge unseres Lebens, also Arbeit, Familie, Freizeit, Gesundheit und Hobbies sind ausgewogen. Jetzt sollten wir glücklich sein. Wir glauben, dass diese Mitte ein stabiler Zustand ist. Doch das ist der erste Gedankenfehler. Wenn Sie auf einem schmalen Balken stehen und versuchen, das Gleichgewicht zu halten, werden Sie feststellen, dass Sie ständig mit kleinsten (und vielleicht größeren) Bewegungen dieses Gleichgewicht ausbalancieren müssen. Das verbraucht eine Menge Energie.

Sobald die Energiereserven für dieses Ausbalancieren schwinden, gerät das Gleichgewicht in Gefahr und wir verlassen die angeblich so wundervolle Mitte. Das Leben gerät aus den Fugen. Burnout droht, wenn die Energiereserven nur genügend aufgezehrt sind.

Work-Life-Balance führt zu ständigen Kompromissen

Work-Life-Balance macht erfolglos: Stressmanagement und SelfCare Management Wenn Sie den Ausgleich zwischen allen Lebensbereichen anstreben, werden Sie in allen Lebensbereichen Kompromisse machen. Sie bringen Ihre Arbeit nicht ganz zu Ende, weil Sie zum Fußballspiel oder Balletunterricht Ihres Kindes müssen. Sie verfolgen das Fußballspiel Ihres Sohnes nur mit halber Aufmerksamkeit, weil Sie noch eMails auf dem Smartphone beantworten. Sie gehen mit der Familie am Samstagmorgen Frühstücken, müssen aber zwischendurch noch mit Ihrem Chef und einem wichtigen Kunden telefonieren. Der Ausflug am Sonntag fällt aus, weil Sie noch etwas für den Montag vorbereiten müssen. Das gelingt nur halb, weil Sie am Abend unbedingt noch Joggen müssen, Sie haben sich mit einem Freund dazu verabredet. Beim Joggen sprechen Sie über Ihre Familie und Ihren Job. Und so weiter. Schauen Sie einfach mal selbstkritisch in Ihr Leben.

Diese Balance führt dazu, dass wir auf nichts ungeteilte Aufmerksamkeit richten, sondern alles irgendwie gleichzeitig tun. Das sorgt letztlich in allen Lebensbereichen für latente Unzufriedenheit, in Summe führt es zu einem unglücklichen Zustand, der niemals gute oder hervorragende Leistungen möglich macht.

Früher war alles besser

Ganz ehrlich, ich mag diesen Satz überhaupt nicht. Und an einer Stelle stimmt er für unser Thema: Ganz früher ging der Mann arbeiten und die Frau organisierte als Hausfrau und Mutter alles andere. Jetzt musste der Mann keine Kompromisse machen. Das ging sogar soweit, dass er nicht einmal über seine Kleidung nachdachte – er zog einfach das an, was seine Frau ihm rauslegte.

Doch dieses Idealbild alter Zeit stimmt heute nicht mehr. Die Frau ist selbst berufstätig, die Erziehung und Betreuung der Kinder wird gemeinsame Sache. Und so kommt es, dass von 1986 bis 1996 in den größten Zeitungen und Zeitschriften sich Artikel zum Thema Work-Life-Balance mehr als verfünfzigfacht haben.

Außerordentliche Ergebnisse und Work-Life-Balance schließen sich gegenseitig aus.

Work-Life-Integration - wirksam gegen Work-Life-Balance In diesen vielen Artikeln wird propagiert, dass man für ein glückliches und erfolgreiches Leben für genügend Work-Life-Balance sorgen muss. Wie schon gezeigt führt das jedoch dazu, dass wir nicht mehr in der Lage sind, Prioritäten zu setzen. Und genau das beobachte ich bei vielen Führungskräften.

Sie machen Ihren Job so, dass Ihnen niemand Versagen vorwerfen kann. Gleichzeitig versuchen Sie Ihren Lebenspartner und Ihre Familie bei Laune zu halten. Ihre Freunde vertrösten Sie immer wieder und mit einem schlechten Gewissen. Und Ihre Gesundheit muss halt auf den nächsten Urlaub oder die Rente warten. Und wer ist Schuld? Natürlich: Die Arbeit.

Doch in der Arbeit verhalten Sie sich genauso: Sie haben viele Themen auf dem Tisch, lassen sich ständig vor neue Karren spannen und hetzen von Meeting zu Meeting, um nichts zu verpassen und überall gesehen zu werden. Merken Sie, es ist Ihre Struktur, die auf der weit verbreiteten Fehleinschätzung von Work-Life-Balance beruht.

Work-Life-Integration ist die Lösung

Was können Sie jetzt tun, um dem Dilemma von Work-Life-Balance zu entkommen? – Setzen Sie klare Prioritäten. Wenn Ihnen Familie wichtig ist, dann stellen Sie sie an die erste Stelle. Wenn es der Job ist, dann diesen. Es kann in Ihrem Leben nur eine Sache geben, die oberste Priorität hat. Sobald zwei Dinge gleich wichtig sind, beginnen die Kompromisse, die Zeit und Energie verschwenden. Dieses Verhalten führt zu dauerhafter Unzufriedenheit.

Und wenn Sie beispielsweise Ihren Job die oberste Priorität geben, dann bestimmen Sie, was in Ihrem Job die oberste Priorität hat. Dann kümmern Sie sich um diese eine wichtigste Sache und tun die Dinge, die Sie am ehesten Ihrem Ziel näher bringen (Pareto-Prinzip anwenden!).

Das hört sich nach Vernachlässigung aller anderen Lebensbereiche und Aufgaben im Job an. Doch das stimmt nicht. Wenn Sie die eine Sache hoch konzentriert und mit voller Aufmerksamkeit erledigen, werden Sie viel Zeit gewinnen. Danach können Sie überlegen, ob es wirklich wichtig ist, an einem Meeting teilzunehmen oder besser mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin Essen oder mit den Kindern auf den Spielplatz zu gehen. Und wenn Sie dann im Meeting sitzen, konzentrieren Sie sich auf das Meeting, auf dem Spielplatz sind Sie nur für die Kinder da (Empfehlung: Lassen Sie Ihr Handy zu Hause!)

Mit Work-Life-Integration alle Lebensbereiche integrieren

Work-Life-Balance macht erfolglos - Work-Life-Integration führt in die Meisterschaft Work-Life-Integration bedeutet nicht, alles außer Job (oder Ehe oder Gesundheit) zu vernachlässigen. Ganz im Gegenteil. Priorisieren Sie in Ihren anderen Lebensbereichen die Dinge, die die besten Beiträge liefern: Gehen Sie Essen ohne Handy und Jobthemen. Treiben Sie Sport mit voller Aufmerksamkeit. Lesen Sie ein Buch mit ausgeschaltetem Smartphone. Reservieren Sie sich Ich-Zeit nur für sich selbst (das ist übrigens purer Luxus). Wenn Sie so konsequent vorgehen, trainieren Sie die Fokussierung Ihrer Aufmerksamkeit. Und das ist die Kompetenz für ein erfolgreiches und glückliches Leben.

SelfCare-Management und Fokus

In meinem eintägigen Seminar Fokus! – Effizient führen erfahren Sie, wie Sie in Ihrem Job für mehr Fokussierung sorgen und Ihre Mitarbeiter dazu anleiten. Sie steigern damit erheblich Effektivität und Effizienz.

In meinem dreitägigen Seminar SelfCare Management arbeiten Sie intensiv an Ihrer Work-Life-Integration. Sie schauen sich die verschiedenen Lebensbereiche an, setzen Prioritäten unter Beachtung Ihrer Werte und Prinzipien und Sie schaffen Routinen, die Sie entspannter und erfolgreicher machen. Sie definieren die eine Priorität und organisieren alle anderen Lebensbereiche so, dass Sie sie in der einen Priorität maximal unterstützen.

Marcus Hein

Marcus Hein

Der Autor dieses Beitrags ist Experte für Neurologische Führung sowie Trainer und Coach für New Leadership. Er hat über 30 Jahre Führungserfahrung und begleitet Unternehmen und Führungskräfte, gehirngerecht zu führen und überdurchschnittliche Erfolge zu generieren

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Neurologische Führung Außergewöhnlich erfolgreiche Führungskräfte, Verantwortungsbereiche und Unternehmen eint, dass sie sich auf extrem wenige Ziele fokussieren. 

Doch unsere Gesellschaft folgt Erfolgslügen, die nicht nur erfolglos, sondern auch noch krank machen. Identifizieren Sie in diesem Training diese Lügen und fokussieren Sie sich und Ihren Verantwortungsbereich auf das wirklich Wichtige und bringen Sie dort Meisterleistung.

Informationen und Termine …

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SelfCare Management für Führungskräfte

Stressmanagement und SelfCare Management Die Arbeitswelt verändert sich immer schneller und stellt immer höhere Ansprüch an Führungskräfte. Die Corona-Pandemie hat das noch beschleunigt. Viele Führungskräfte sind an der Leistungsgrenze angekommen.

Burnout ist kein Statussymbol, sondern eine Bankrott-Erklärung, die Sie selbst bezahlen. Entwickeln Sie deshalb jetzt Ihre Ressourcen weiter, um fit für die neue Arbeitswelt zu sein. Entwickeln Sie Ihre Work-Life-Integration und schaffen Sie ein solides Fundament für souveräne Leistung, damit Führung wieder wirklich Spaß macht.

Informationen und Termine …

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